Am 2. Dezember 2026 läuft die Umsetzungsfrist der EU-Plattformrichtlinie ab. Ein deutscher Referentenentwurf fehlt bislang. Der Beitrag zeigt, was die Richtlinie zu Beschäftigungsstatus, algorithmischem Management und Subunternehmern verlangt und warum ihre Regeln schon im Auswahlverfahren greifen.
Bewerbende nutzen generative KI längst mehrheitlich, doch nur 4 Prozent der Unternehmen setzen im Bewerbungsprozess einen KI-Chatbot ein. Der Beitrag ordnet die aktuellen Studienzahlen ein, erklärt die AI-Act-Fristen nach dem Digital Omnibus sowie die Grenzen aus DSGVO und AGG — und zeigt mit einer Checkliste, wie Recruiting-Teams Chatbots so einführen, dass Kandidatinnen und Kandidaten sie akzeptieren.
Seit dem 27. Juli 2026 ist der Digital Omnibus (Verordnung (EU) 2026/1744) in Kraft: Die Hochrisiko-Pflichten für Recruiting-KI verschieben sich auf den 2. Dezember 2027. Trotzdem bleibt der 2. August 2026 ein echtes Compliance-Datum – für Transparenzpflichten, GPAI-Durchsetzung und Marktüberwachung. Was Recruiting-Teams jetzt wissen müssen.
KI-Kompetenz nach Artikel 4 ist seit 2025 Pflicht. Ein praxistauglicher Blueprint für Rollen, Risikoszenarien, Human Oversight und Nachweise im Recruiting.
Die EU-Richtlinie macht Gehaltsspannen und objektive Vergütungskriterien zum Recruiting-Thema. Was bereits vorbereitet werden kann, obwohl die deutsche Umsetzung noch aussteht.
Seit Januar 2026 gelten 13,90 Euro Mindestlohn und eine Minijob-Grenze von 603 Euro. Was Recruiting, Vorlagen und Kalkulationen jetzt konsistent abbilden sollten.